Radiosynoviorthese (RSO)

Die Radiosynoviorthese (RSO) gehört ebenso wie die Behandlung von Knochenmetastasen mit Samarium zu den therapeutischen Eingriffen, die wir bei VISIORAD in der Nuklearmedizinischen Abteilung an unserem Standort Pinneberg anbieten. Die RSO ist eine Leistung aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenkassen und kann daher auf Überweisung durchgeführt werden.

Bei der Radiosynoviorthese wird die Gelenkschleimhaut (Synovialis) mit Hilfe von radioaktiven Isotopen wiederhergestellt/erneuert (Orthese). Sie ist eine sehr wirksame Methode, die bei schmerzhaften entzündlichen Gelenkerkrankungen schon seit über drei Jahrzehnten eingesetzt wird.

Schwerpunkt der behandelten Krankheiten ist die chronische Polyarthritis (entzündlicher Gelenkrheumatismus). Die RSO kommt aber auch bei Gelenkentzündungen erfolgreich zum Einsatz, die nicht durch Rheuma bedingt sind. Sind ein oder wenige Gelenke besonders intensiv betroffen, empfiehlt es sich, die Radiosynoviorthese frühzeitig einzusetzen, möglichst bevor Gelenkzerstörungen eingetreten sind.

Bei der RSO wird ein schwach radioaktiver Stoff direkt in das betroffene Gelenk bzw. den Gelenkspalt gespritzt. Durch diese lokale Strahlenbehandlung wird die entzündliche Aktivität der Gelenkschleimhaut reduziert.

Wichtiger Hinweis
Wir versuchen, das Leistungsangebot von VISIORAD stets aktuell zu halten; daher sind Änderungen und zusätzliche Angebote möglich. Ob eine der Untersuchung bei Ihnen in Frage kommt, und auch um weitere Einzelheiten abzuklären, empfehlen wir Ihnen immer eine Kontaktaufnahme über Telefon oder E-Mail.
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